Berichte aus den Mitgliedsverbänden




Lebensgeschichten von Zeitzeugen

Zeitzeugen des II. Weltkriegs, von Flucht, Vertreibung, Deportation, Zwangsarbeit, Gefangenschaft, schwieriger Integration im restlichen Nachkriegsdeutschland und der Probleme bei der beginnenden Versöhnung aus dem Kreis OHV haben sich zur Verfügung gestellt, ihre Lebensgeschichte offen zu legen und für nachkommende Generationen konservieren zu lassen.
Vielen Zeitzeugen fällt es sehr schwer bei ihrem lebenslangen Trauma über ihre Erlebnisse zu berichten. Aber wer, wenn nicht diese letzten Zeitzeugen sind dazu berufen, ihre Geschichte festzuhalten und an junge Menschen weiter zu geben, damit sich solche Geschichte nicht wiederholt. Der Frieden in Europa ist ständig aufs Neue zu erkämpfen, er setzt sich nicht automatisch fort. Hierzu ist insbesondere die junge Generation, auch aus aktuellem Anlass – siehe Ukraine - aufgerufen.

In kooperativer Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Flucht-Vertreibung-Versöhnung in Berlin, Frau Kurowska, haben beim Bund der Vertriebenen Kreisverband OHV e.V. die Zeitzeugeninterviews 2013 begonnen und werden z.Zt. weitergeführt.
Zeitzeugen können sich noch für die Erfassung ihrer Lebensgeschichte melden.

Hans-Joachim Speckmann