Leserbriefe




U. F. Sackstedt: Wenn es ums Vertreibungsunrecht geht, setzt großes Schweigen ein

Wenn es um das Vertreibungsunrecht geht, wie z.B. auch die „Massenvergewaltigungen deutscher Frauen durch russische Soldaten”, vermisse ich seit Jahren die in Menschenrechten so überaus engagierten Feministinnen und Feministen. Warum haben die denn dieses frauenrechtlich so wichtige Thema ausgeklammert?
Hier drängt sich absolut der Verdacht auf, dass sie wohl doch im Auftrag handeln, diese so glühenden Verfechter femininer Gleichstellung. Und dieser Auftrag lautet eben so, dass dieses heikle Thema auszulassen sei. Wenn einer böse zu sein hat, dann nur der Deutsche, andere Völker kennen keine Bosheiten. So etwa muss deren Devise lauten. Für wie naiv und ungebildet hält man uns eigentlich, dass man uns diesen Schwachsinn weiterhin glauben machen will? Jedenfalls wäre das Thema, dessen sich verantwortungsbewusste Medien annehmen sollten, auch in Verbindung mit den jüngsten Danziger Ereignissen zum Denkmal „Komm, Frau“ sicherlich auch für die nächste Nummer der „Emma” sehr geeignet.