Aktuelles aus dem Projekt




Neue Unterstützung für Migrantinnen und Migranten in Brandenburg

Der Kooperationsverbund berufliche Integration bietet Hilfestellung bei der beruflichen Integration

Im Teilprojekt des Regionalen Netzwerks IQ Brandenburg nimmt der „Kooperationsverbund berufliche Integration“ in Trägerschaft mit dem Bund der Vertriebenen seine Arbeit auf und setzt sich zum Ziel, zur Verbesserung der Arbeitsmarktintegration der Migranten in Brandenburg beizutragen. Der angestrebte Betrag lautet: Begleitung - Vernetzung - Vermittlung.


Am 01. April 2012 trat das neue Anerkennungsgesetz in Kraft, welches Menschen mit ausländischen Berufsabschlussen das Recht einräumt, für alle bundeseinheitlich geregelten Berufe einen Antrag auf formale Anerkennung ihres Berufsabschlusses zu stellen – unabhängig von ihrer Herkunft und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Um dieses gesetzliche Vorhaben bundesweit zu verwirklichen, fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit regionale Netzwerkpartner bei der Umsetzung der gesetzlichen Handlungsempfehlungen «vor Ort». Als ein solcher regionaler Netzwerkpartner hat sich das Teilprojekt «Kooperationsverbund – berufliche Integration», das Ziel gesetzt, den komplexen Prozess der Arbeitsmarktintegration von Migranten durch eine aktive Vernetzung der relevanten Akteure vor Ort zu unterstützen.

In der praktischen Ausgestaltung bietet der Kooperationsverbund neben der grundsätzlichen beruflichen Hilfestellung eine Begleitung beim Anerkennungsverfahren. Hierbei findet verstärkt eine Vermittlung zwischen Behörden und Migranten statt. Darüber hinaus werden regelmäßig Schulungen wie Bewerbungstrainings und Coachings für die Stellensuche im Internet durchgeführt.

Arbeitsmarktintegration von Migrantenstellt nicht nur in Brandenburg einen öffentlichen Fokus dar. Zahlreiche Förderangebote konnten initiiert und verwirklicht werden. Und ausgerechnet dieser Dschungel an Förderangeboten kann die berufliche Integration auf Grund von Unübersichtlichkeit und fehlender Abstimmung erschweren. Es ist wichtig, dass Migranten adäquate Förderangebote zum richtigen Zeitpunkt verbindlich annehmen. Der Kooperationsverbund möchte aus diesem Grund die teilhabenden Institutionen miteinander vernetzen und somit die sogenannte Prozesskette der beruflichen Integration optimieren. Beidseitig – d. h. sowohl für die Migranten als auch für die Akteure der Integrationsarbeit – soll mehr Transparenz erreicht werden.

In Trägerschaft des BdV Landesverbands Brandenburg e.V. profitiert der «Kooperationsverbund berufliche Integration» von wertvoller jahrelanger Beratungspraxis und Netzwerkwissen.


 

Potsdam, 22.04.2013
weitere Informationen unter: www.brandenburg.netzwerk-iq.de

Ansprechpartnerin: Viktoria Blank, Tel. 0331/81 36 86,
E-Mail: kooperationsverbund@bdv-lv-brandenburg.de